The Unknown – Session 15

Der Wind trug den letzten Hauch kalten Rauchs durch die Ruinen von Siedelstein, als die Gruppe – Johann Friedrich Schweisser, Tervon, Marik, Jacko und der neue Begleiter Johnny Cash – Mithrill Halle hinter sich ließ. Ihre erste Sorge: Wohin mit der Majonese? Die Lösung fanden sie in drei alten Fässern, versteckt im verfallenen Weinkeller der Wizard Brewing Company. Zwei waren leer, das dritte… randvoll mit einem beißend-sauren Gebräu, das einst wohl Bier gewesen war.
Jacko, neugierig wie eh und je, probierte. Er starb nicht. Also beschlossen sie, das „Erbstück“ zu verdünnen – und daraus ihr erstes Taverne-Spezialbier zu brauen: “The Dwarven-Sepcial” – gereift in Siedelstein. Der Preis? Exorbitant. Die Zielgruppe? Hart im Nehmen.
Mit schäumendem Gepäck machten sie sich auf in Richtung Val’s alter Heimat, in der Hoffnung, eine der letzten Zutaten für das Gegengift der Herzogin zu finden. Doch der Weg durch den Forst war nicht friedlich.
Ein Spähtrupp Goblins lauerte an der Straße – schnell enttarnt, noch schneller besiegt. Nur einer überlebte: ein zitternder Goblin namens Matz. Seine Aussagen waren verworren, aber deutlich genug: Ein großer Goblinstamm sei in der Nähe… und Val’s Baumhaus sei abgebrannt. Die Gruppe, unachtsam wie immer, ließ Matz aus den Augen – und der Goblin verschwand in den Wald.
Tiefer im Forst trafen sie auf besagte Goblinschar. Der Kampf? Ein Spaziergang – für die Spieler. Doch am Ende der Schlacht kam es zum Unglück, Matz wurde zum Schutzschild des Goblinanführers. Jacko, in Rage, konnte seinen Schwung nicht aufhalten – und der Hammer krachte in Matz’ Brust. Ein Moment der Stille. Dann fiel auch der Anführer.
Jacko zu tiefst erschüttert, wollt er Matz doch als weiteren “freiwilligen” Mitarbeiter für ihre Taverne rekrutieren.
Tervon, nicht ausreichend Materialen für seinen Heilcirkel, konnte nichts tun. Schweisser schwieg. Und dann trat Marik hervor und opferte ein lange gehütetes Artefakt, um Matz zurückzuholen. Das kleine Wesen erwachte – hustend, verwirrt, lebendig. Sein Gesicht zeugt von frischer Energie und Leben, Jacko’s eine Anhäufung von Rotz und Tränen. Marik gewinnt nicht nur einen neuen Untergebenen sondern auch die Dankbarkeit von Jacko welchen Zweck dies auch immer erfüllen wird.
Am Ende des Tages erreichten sie Val’s Heimat – oder das, was davon übrig war. Das Baumhaus: niedergebrannt. Die Erde: verkohlt. Die gesuchte Pflanze? Unauffindbar. Ein Tag voller Lärm, Kampf und unerwarteter Loyalität endete in Asche… und Rauch.

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