The Unknown – Session 2

Nach dem erfolgreichen Kampf gegen die Goblins (Ende von Session 1) begibt sich die Gruppe – bestehend aus Jacko, Durtus und Tervon – auf den Rückweg durch die waldige Wildnis nordöstlich von Neverwinter. Beim Verlassen des Waldes treffen sie erneut auf Bodrun Duskrun, den zwielichtigen Halbling, dem Jacko routiniert eine Handvoll Goblinohren verkauft. Der Deal ist schnell erledigt vielleicht, zu schnell.
Denn plötzlich zieht ein eisiger Wind auf, und die Geister von Bugbears – gefallene Krieger aus einer anderen Zeit – brechen durch das Dickicht und greifen die Gruppe an. Inmitten des aufkeimenden Chaos durchbricht ein neuer Verbündeter die Szenerie: Barash, ein massiger Drachenmensch in Kettenrüstung, springt aus dem Unterholz und schleudert mit beeindruckender Kraft und göttlich anmutender Aura die Geister in die Flucht. An seiner Seite: Featherwick Ravenbreeze, ein stiller Elf, dem die Natur magisch zu gehorchen scheint.
Es ist ein Zufallstreffen, das sich wie Schicksal anfühlt.
Jacko und Durtus – wenig beeindruckt und umso mehr provoziert – versuchen Barash zu necken. Der jedoch zeigt ihnen, was in ihm steckt: Seine Schuppen färben sich golden, ihm wachsen gleißende Feenflügel, und unter den Augen der Umstehenden hebt er einfach ab in den Himmel – ein Flug, so beeindruckend wie lächerlich.
Während Jacko noch „blöde Blindschleiche“ ruft, ignorieren Tervon und Featherwick diese theatrale Szene und machen sich gelassen auf den Weg zurück nach Neverwinter. Barash vorneweg – mit einem Umweg.
Denn er setzt seine beiden stämmigen Begleiter kurzerhand auf dem Dach eines dreistöckigen Hauses ab, direkt gegenüber der Taverne zum faulen Eber. Die Folgen sind… verheerend.
Unfreiwilliger Hausbesuch bei Richard Lugner
Während Durtus seinen Mut zusammennimmt und springt (was mit einem bewussten Aufschlag und einer Ohnmacht endet), entscheidet sich Jacko für eine andere Route – durch das Dach, durch den Dachboden, durch das Schlafzimmer und schließlich durch die Hauswand auf die Straße. Die geschockte Familie Lugner wird Zeugin eines einstürzenden Zwergs in voller Montur.
Richard Lugner, der aufgebrachte Hausherr, eilt herbei und droht mit Schadensersatz. Als auch noch Tervon hinzukommt, wird die Szene immer aufgeladener – bis Jacko einen Glücksspielvorschlag macht. Mit seiner gewohnten Bauernschläue gewinnt er die Partie… und entgeht den Reparaturkosten. Ob er das Haus jemals wieder betreten darf, bleibt fraglich.
Die Prophezeiung & das Herz aus Stein
Später, in der ruhigen Atmosphäre der Taverne, nehmen sich Tervon und Featherwick den gefundenen magischen Edelstein vor. Ihre Analyse ergibt: Es handelt sich um einen Stone of the Heart, ein unheiliges Artefakt, das mit Leben genährt wurde.
Doch das ist nicht alles. Durch eine göttliche Eingebung gelingt es Featherwick, die fremdartige Schriftrolle zu entschlüsseln, die in Barashs Besitz war – ein finsterer Text in alter Drakonischer Sprache:
„Wenn der Mond in den Schatten tritt und die Sterne sich im Tanz der Schleier verbergen,
wird der Ruf der alten Schlangen vernommen…
… Der Schläfer erhebt sich, und die Götter des Abgrunds erwachen.“
Ein düsteres Omen. Die Bedeutung bleibt unklar, doch es scheint mit den jüngsten Ereignissen – dem Angriff auf Herzogin Alicia und dem Auftauchen alter Feinde – in Verbindung zu stehen.

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Scroll to Top